Monica Domfeld

Weltgebetstag to go am 5. März 2021

Weltgebetstag <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Juliette-Pita)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refkirchebuelach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>387</div><div class='bid' style='display:none;'>6935</div><div class='usr' style='display:none;'>169</div>

Leider kann aufgrund der aktuellen Situation der Weltgebetstag in diesem Jahr nicht in der Kirche durchgeführt werden. Aber wir können am Freitag, 5. März, 20.00 Uhr zu hause eine Kerze anzünden und gemeinsam für alle Frauen, Männer und Kinder, den Wunschgedanken von Maria Broedel, in die Welt senden.

Möge mein Tisch nicht wanken
Möge mein Haus auf festem Boden stehen
Möge mein Glaube stark wie ein Fels sein
Möge Gottes Wort mir Halt geben
Möge mein Leben in seiner Liebe verankert sein
Monica Domfeld,
Die Reformierte Landeskirche des Kantons Zürich hat angewiesen, dass kirchliche Veranstaltungen verbunden mit Konsumation abzusagen sind.

Das Weltgebetstag-Team:
Monica Domfeld, Karolina Gad, Sandra Kleinstein, Melanie Koch, Lotti Scheiwiller

Wussten Sie, dass der Weltgebetstag die grösste ökumenische
Bewegung von Frauen weltweit ist? Seit 1927 schreiben Frauen aus je einem Land der Welt die Liturgie zum Weltgebetstag und seit 1962 wird er auch in Zimbabwe gefeiert. Das Motto lautet: „Informiert beten – betend handeln“. Der Weltgebetstag ist gelebte Solidarität.


Freuen wir uns auf den nächsten Weltgebetstag am 4. März 2022!

Vanuatu 2021
Wenn nicht der HERR das Haus baut, mühen sich umsonst, die daran bauen. Wenn nicht der HERR die Stadt behütet, wacht umsonst, der sie behütet. (Psalm 127,1). Mit diesem Vers wird der Gottesdienst zum Weltgebetstag eingeleitet, den Christinnen aus der Republik Vanuatu vorbereitet haben. Dieser Staat liegt mitten im Pazifik, östlich von Australien, und ist eine Kette von Inseln, die früher alle ihr eigenes Oberhaupt und ihre eigene Sprache und Tradition hatten. Seit dem Jahr 1980 ist das Land nach der französisch-britischen Herrschaft, damals unter dem Namen Neue Hebriden, unabhängig.

Der Weltgebetstag ist eine weltweite Initiative von Frauen, immer am ersten Freitag im März
wird derselbe Gottesdienst gefeiert. Die Vorlage dazu schreiben jedes Jahr Frauen aus einem anderen Land. Die Frauen aus Vanuatu haben einen Gottesdienst vorbereitet, dessen Thema lautet: «Auf festen Grund bauen.» Es bezieht sich auf das Gleichnis vom Hausbau aus dem Matthäusevangelium. Auf festen Grund können die Bewohnerinnen und Bewohner von Vanuatu nicht immer hoffen. Auf den Inseln gibt es mehrere aktive Vulkane und immer wieder verwüsten Zyklone das Land, wie zuletzt im April 2020. In der Feier weisen die Frauen auf die Schwierigkeiten hin, die ein Leben dort vor allem für junge Frauen bergen kann. Denn das Land ist nicht nur Naturkatastrophen ausgesetzt, sondern es ist auch arm. Es gilt keine allgemeine Schulpflicht
und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Aus diesem Grund verkaufen viele Frauen Früchte, Gemüse und Handwerkliches auf dem sogenannten «Mama-Markt», um Geld für ihre Familien zu verdienen.

Die Frauen zeigen aber auch die Schönheit ihres Landes auf, die Natur mit Stränden und Regenwald
und die Kunst der Menschen dort, mit der sie zum Beispiel den letzten Sturm verarbeiten.

Mehr zur diesjährigen Liturgie finden Sie hier.
Bereitgestellt: 01.02.2021     Besuche: 106 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch