Yvonne Waldboth

ZEN von Ost nach West

Vortrag mit Yvonne Waldboth, Pfarrerin und Praktizierende des Zen, am Montag, 23. Mai 2022 um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus.
Yvonne Waldboth,
In unserer Kirchgemeinde sind Meditationsangebote seit Jahren eine Selbstverständlichkeit und mittlerweile schon fast eine Tradition, sei es die wöchentliche Meditation am Freitag über Mittag oder die vier Abende im Jahr, an denen Zen geübt wird.

Immer wieder mal werde ich gefragt, was es denn mit diesem „ZEN“ auf sich habe und warum es auch bei uns viele Menschen ganz unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit fasziniert.
Zen, chinesisch „Chan“, ist innerhalb des Mahayana-Buddhismus eine Tradition, in der das aufrechte Sitzen und die Konzentration auf das Atmen eine zentrale Rolle spielen. Wer lange genug übt, erfährt unter Umständen eine Bewusstseinserweiterung und eine tiefe Verbundenheit mit allem Lebendigen. Man kann aber mit dem Üben von Zen einfach nur zu mehr Ruhe und Klarheit kommen – das ist in unserer temporeichen Zeit mit immer mehr Sinnesreizen auch schon etwas sehr Wertvolles.

Es gibt viele Christen/innen, die Zen-Praktizierende sind, sogar christliche Zenmeister/innen. Ein christlicher Zen Lehrer hat sogar ein Buch publiziert mit dem Titel: „Jesus, der Zen Lehrer“.
Gerne erzähle ich Ihnen über Geschichte und Praxis des Zen, seine Ursprünge in China und Japan, wie Zen vom Osten in den Westen kam und welche Berührungspunkte es mit der christlichen Meditationstradition, der Mystik, gibt.

Der Vortrag dauert eine Stunde. Im Anschluss ist es auch möglich, Fragen zu stellen und die Sitzhaltung auszuprobieren.

Eine Anmeldung ist nicht nötig!
Bereitgestellt: 16.05.2022     Besuche: 112 Monat 
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