Susanne Stadler

Biodiversität

Biodiversität ist ein wichtiger Bestandteil unseres Engagements. Auf vielfältige Weise werden heimische Tiere und Pflanzen in ihrem Kampf um Lebensraum unterstützt. Rund um das Kirchgemeindehaus und die Kirche finden Sie Infotafeln zu diesem Thema.
Sommerwiese<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refkirchebuelach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>443</div><div class='bid' style='display:none;'>6486</div><div class='usr' style='display:none;'>62</div>

 

Hummel und Taubenschwänzchen<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refkirchebuelach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>443</div><div class='bid' style='display:none;'>6489</div><div class='usr' style='display:none;'>62</div>

 

Sommerwiese mit Insektenhotel<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refkirchebuelach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>443</div><div class='bid' style='display:none;'>6494</div><div class='usr' style='display:none;'>62</div>

 

Insektenhotel und Wildbienen
Der Lebensraum für Insekten wird kleiner. Ordnung beherrscht unser Leben. Die fehlende Vielseitigkeit lässt zahlreiche Wildbienenarten aussterben. Ein Insektenhotel hilft, die Not zu lindern. Wenigstens einige der über 600 Wildbienenarten finden so einen Platz für ihren Nachwuchs. Gräser, Blumen und Kräuter dienen als Nahrung. Die Wildbienen fliegen weniger weit als Honigbienen. Aus diesem Grund müssen ihre bevorzugten Pflanzen in der Nähe vorhanden sein. Sogar ein Blumenkistchen mit insektenfreundlicher Bepflanzung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Probieren Sie es aus!

Langfristig kann nur eine vielseitige Pflanzenwelt den Wildbienen helfen. Unsere Insektenhotels sind nur eine Nothilfe!

In der Schweiz kommen etwas 600 Arten von Wildbienen vor. Zu ihnen zählen alle Bienenarten und Hummeln, mit Ausnahme der Honigbiene.

Die meisten Wildbienen leben nicht in Gemeinschaften, sondern als Einzelgänger. Man spricht darum auch von sogenannten Solitärbienen. Wildbienen haben einen Stachel, den sie allerdings nur im äussersten Notfall einsetzen. Bei kleinen Bienenarten ist er ausserdem zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen.

Rund die Hälfte aller heimischen Bienenarten sind bedroht und stehen auf der Roten Liste: es mangelt an Futter– und Nistplätzen, und die chemische Umweltbelastung wird immer grösser.
Vögel
Diverse Vogelarten brüten auf dem Kirchengelände (Kohlmeise, Sperling, Mauersegler, Rabenkrähe, Hausrotschwanz, Buchfink, Amsel). Nisthilfen und vogelfreundliche Strukturen erleichtern die Wohnungssuche und erhöhen den Bruterfolg. Damit die Aufzucht der Jungen gelingt, muss genügend tierisches Futter vorhanden sein. Auch Vogelarten, die sich im Normalfall rein pflanzlich ernähren, brauchen vielfach für die Fütterung der Jungvögel tierische Nahrung (Mücken, Spinnen, Käfer, Raupen usw.). Die Mauersegler sind unter anderem hoch oben im Kirchturm daheim. In der kurzen Zeit von Mai bis Juli erfreuen sie uns mit ihrem unbeschwerten,
spielerischen Flug über den Dächern der Altstadt.

Durch Gebäudesanierungen gehen für die Mauersegler unzählige Nistplätze (Nischen) an Gebäuden verloren. Wir können ihre Wohnungsnot
mit den angebotenen Nistplätzen lindern. Die Fassade wird dabei übrigens kaum verschmutzt!
Blumenwiese und Sommerflor
Punktuell geben wir den einheimischen Pflanzen Zeit und Platz zum Wachsen. So können verschiedene Blumen, Kräuter und Gräser blühen und danach aussamen. Die Artenvielfalt entwickelt sich und lockt Insekten an. Diese dienen den Vögeln als Nahrung. Sogar Heuschrecken sind wieder mitten in die Altstadt zu uns eingewandert. Die Blumenwiese mag keinen Dünger, gepflegt werden muss sie aber dennoch! Zu den Pflegearbeiten gehören das Entfernen von fremden Pflanzen (Neophyten) und ein später Schnitt (ab Mitte Juli).

Insektenfreundliche, bunte Pflanzen verschönern unseren Kirchenhügel. Sie erfreuen Mensch und Tier gleichermassen. Und es ist trotzdem noch Platz für die schönen Geranien. Sie erfreuen
uns mit ihren Blüten den ganzen Sommer, aber leider sind sie für die Insekten völlig wertlos.
Wir suchen einen Mittelweg…
Steinhaufen • Steingitter • Asthaufen
Kleinlebewesen, wie Spinnen, Käfer, Schnecken, Eidechsen und
Blindschleichen benötigen Wärme, Witterungsschutz und Versteckmöglichkeiten. Selbst auf kleinem Raum ist dies möglich. Kleiner Aufwand – grosse Wirkung. Etwas mehr „Unordnung“ im Garten schafft sehr viel Lebensraum für Kleintiere. Diese wiederum sind Nahrung für andere Tiere.
Haben Sie einen Garten? Probieren Sie es aus! Es macht Freude, zu beobachten, was da alles zu leben beginnt.
Bereitgestellt: 14.07.2020    Besuche: 17 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch