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Jürg Küng

Die Kirchenfenster

Haben Sie sich auch schon ins Innere der Kirche gewagt und die Stimmung im lichtdurchfluteten Raum auf sich wirken lassen?

Die farbigen Fenster im Chor der Bülacher Kirche sind 1970 bei einem Umbau durch Hans Affeltranger neu gestaltet worden. Der Künstler wollte den Glauben der Kirche zur Darstellung bringen. Er entwarf die Fenster - aber erst das Tageslicht bringt sie zum Leuchten. So lebt jedes Glasfenster aus zwei Quellen: den mensch-gemachten Bildern und dem Licht, das sie erst lebendig macht.

Die Schöpfung
Zuoberst ist die Lichtquelle, das Kraftzentrum. Sonne, Mond und Sterne bewegen sich in zellförmigen Kreisen nach unten. Es entstehen Blumen, Vögel, Fische. Das gewaltige schöpferische Geschehen wird symbolisch angedeutet.

Der Sündenfall
Der rote Grund dieses Fensters wirkt beinahe warnend. Doch steht das Rot in der Symbolsprache für die Liebe. Äpfel und Schlange sind Attribute des Sündenfalls. Von nun an werden wir vom Bösen bedrängt.

Die Geschichte von Bethlehem
Weihnacht! Jesus Christus, Sohn Gottes, wird uns gegeben und verkündet uns den christlichen Glauben. Eine befreiende Offenbarung. "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater denn durch mich."

Niederlage und Tod

Das Passions-Geschehen, Karfreitag, wird in diesem Fenster dargestellt. Jesus Christus nahm das Kreuz freiwillig auf sich und zeigte uns, dass auch wir Menschen das uns auferlegte Kreuz im Gottesglauben tragen sollen. Aber Ostern und Pfingsten stehen vor der Tür. Sie befreien uns von der irdischen Last.

Die Hoffnung
Was Gott uns versprochen hat: Die Fische, Symbol für die Christenmenschen, schwimmen im klaren Wasser. Der Lebensbaum und die Stadt Jerusalem stellen die heile Welt dar. Das Grün des Fensters ist die Symbolfarbe für die Hoffnung.

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Bereitgestellt: 24.08.2016     
aktualisiert mit kirchenweb.ch